Intervallfasten verbessert Stoffwechsel bei Metabolischem Syndrom

Die Beschränkung der Nahrungsaufnahme auf 10 Stunden am Tag hat in einer offenen Pilotstudie in Cell Metabolism Patienten mit Metabolischem Syndrom geholfen, ihr Körpergewicht auch ohne Sport zu senken und ihre Stoffwechselsituation zu verbessern.

In Deutschland hat schätzungsweise jeder fünfte Erwachsene ein Metabolisches Syndrom. Es ist gekennzeichnet durch Übergewicht, viszerale Adipositas und erhöhte Werte von Blutlipiden, Blutzucker und Blutdruck. Das Metabolische Syndrom gilt als wichtiger Risikofaktor für kardiometabolische Erkrankungen, also Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Den Patienten wird dringend zu einer Änderung ihres Lebensstils mit mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung geraten, was den meisten Betroffenen jedoch nicht gelingt.

Ein niederschwelliges Angebot könnte hier eine Minimalvariante des Intervallfastens sein. Sie besteht darin, die Nahrungsaufnahme über den Tag hinweg auf zehn Stunden zu beschränken. Der Chronobiologe Satchidananda Panda vom Salk Institut in La Jolla ist davon überzeugt, dass die zeitliche Begrenzung sich günstig auf den zirkadianen Rhythmus auswirkt, der bei vielen Menschen vor allem durch abendliche Snacks gestört werde. An Mäusen konnte Panda zeigen, das das Intervallfasten zur Gewichtsreduktion und zu einer Verbesserung der metabolischen Parameter führt.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Herz%2DKreislauf%2DErkrankungen?nid=107974

Mehr zum Intervallfasten hier

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