Deutsches Sportabzeichen

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Einfach mal machen in den Wahl-Disziplinen zu den Kategorien
– Kraft
– Ausdauer
– Koordination
– Schnelligkeit und
– Schwimmfähigkeit

und Du weißt, wo Du stehst. Und wenn es noch nicht für GOLD reicht, dann trainierst Du zu den Trainingszeiten

Sportabzeichen anforderungen

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Bewegung hilft HKL-Kranken

Warum Herzkranke sich mindestens 30 Minuten Pro Tag bewegen sollten

Wer einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet, sollte sich bloß nicht schonen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr Bewegung Herzkranken hilft. Die optimale Sportdosis ist allerdings hoch.

Quelle: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2585305?cce=em5e0cbb4d.%3AY-c2xYeAQUSlP4v57gVrAG&link_position=digest&newsletter_id=49617&toolbar=true&xng_share_origin=email

Jene Patienten, die fünfmal pro Woche eine halbe Stunde lang flott gingen oder sich vergleichbar viel bewegten, reduzierten ihr Risiko, innerhalb der sechs Jahre zu sterben, um 14 Prozent. Bei Herzgesunden senkte vergleichbare Bewegung die Mortalität nur um 7 Prozent. Außerdem stiegen die Werte bei den Gesunden kaum noch an, wenn sie noch mehr Sport trieben. Herzkranke dagegen profitierten bei deutlich intensiverer Aktivität noch stärker.

Gesund bleiben: Eine Stunde Bewegung wiegt acht Stunden Sitzen auf

„Eine Reihe früherer Studien hat gezeigt, dass körperliche Aktivität dazu beiträgt, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und hohen Blutzucker zu kontrollieren“, erklärt Ko-Autor Si-Hyuck Kang. „Menschen, die körperlich aktiv sind, schlafen besser, fühlen sich besser und funktionieren besser.“

Auch im Gesundheitssystem könne ein Umdenken angestoßen werden: „Zu Motivationszwecken sind die typischen Sportgruppen für Herzpatienten, die von den Krankenkassen gefördert werden, gut geeignet“, sagt Halle. „Allerdings ist ein- oder zweimal pro Woche eine Dreiviertelstunde nicht genug. Jeden Tag 30 Minuten zügiges Gehen: Das ist für einen Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung die richtige Dosis.“

intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten hat “profunde gesundheitliche Vorteile”

Intermittierendes Fasten hat "profunde gesundheitliche Vorteile"

man kann damit einige Kilos verlieren, Frau auch 😉
Was aber viel wichtiger ist, dass man schädliche Einflüsse auf den Körper von innen heilt:
– weniger Zucker im Blut bewahrt die Arterien vor entzündlichen Aufrauhungen – dadurch kommt es zu weniger Ablagerungen (Arteriosklerose)
– fehlt Insulin im Blut, kann der Körper Fett abbauen und damit das Immunsystem kräftigen und Zellen erneuern
– Ablagerungen in den Gelenken, Blutgefäßen können beseitigt / gemindert werden und so beugt man Hirnschlag oder Herzinfarkt vor.
– die Leber wird entlastet und kann wieder den Körper entgiften
Und letztlich werden Glückshormone frei gesetzt
Man fühlt sich freier, gesünder und aktiver – sexy – frau übrigens auch 😀

Bereit zum Gesund bleiben / werden?

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So ist es … meine Erfahrung besagt, dass viele Menschen ihren Zustand verbessert wissen wollen , aber nicht wirklich an die Beseitigung der Ursachen für ihre Beschwerden / Krankheit gehen.
Was ist wichtig für ein Leben im Wohlbefinden?
– ausreichende und vielseitige Bewegung / Sport (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Gewandtheit)
– gesunde / vollwertige / maßvolle Ernährung mit ausreichend Trinken, vermeiden von Giften / reduzieren von Schadstoffen und Kristallzucker
– ausreichender und erholsamer Schlaf
– gesundes Mittelmaß zwischen Streß und aktiver Erholung
– Freunde, Heimat … soziale Kontakte, die einem gut tun, Familie!
– regelmäßiger und erfüllender Sex

Volkskrankheiten durch „Wohlstand“

Als Volkskrankheit bezeichnet man die häufigsten Krankheiten einer Population … früher waren dies Infektionen – heute sind sie hausgemacht, deshalb nennt man sie auch Wohlstands- oder Zivilisationskrankheiten:
– zu viel Essen, zu wenig trinken, zu viel Ungesundes
– zu wenig Bewegung / aktive Erholung / Sport
– zu wenig Erholung gegen Stress …

Wohlstandskrankheiten

Ursachen und Folgen von Volkskrankheiten

Volkskrankheiten sind Krankheiten, von denen ein großer Anteil der Bevölkerung betroffen ist. Häufig sind sie auf eine gesundheitsschädliche Lebensweise mit Bewegungsmangel, Überernährung und Stress zurückzuführen. Die Bedeutung von Volkskrankheiten für das Gesundheitssystem ist immens: hohe Behandlungskosten, Lohnausgleich und Frühberentung müssen von der Solidargemeinschaft mitgetragen werden.

Die häufigsten Krankheiten in Deutschland

In Deutschland gilt Bluthochdruck als die häufigste Krankheit. Eine Auswertung der Barmer GEK für den Arztreport 2011 ergab, dass 25,7 Prozent der Deutschen an Bluthochdruck leiden. Die Ursachen sind in familiärer Veranlagung, Stress und Bewegungsmangel zu finden. Aber auch überhöhter Alkoholkonsum, Rauchen und hohes Alter begünstigen Bluthochdruck, der im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Daten des Statistischen Bundesamts belegen, dass diese Krankheiten mit 42 Prozent als häufigste Todesursache in Deutschland gelten.

Rückenleiden gehören zu den zweithäufigsten Krankheiten

Auf dem traurigen zweiten Platz der häufigsten Krankheiten in Deutschland befinden sich Rückenschmerzen. Die Auswertung der Barmer GEK ergab, dass 24,1 Prozent der Bürger an der Volkskrankheit Rückenschmerzen leiden. Mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmer laut einer Erhebung der Techniker Krankenkasse im vergangenen Jahr durchschnittlich 13 Tage wegen Rückenschmerzen zu Hause blieben.

Auf dem dritten Platz: Störungen des Fettstoffwechsels

Störungen des Fettstoffwechsels mit den bekanntesten Ausprägungen Diabetes und Fettleibigkeit sind die dritthäufigste Volkskrankheit in Deutschland. Ganze 60 Prozent der Deutschen sind nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat übergewichtig. Ob es daran liegt, dass die Currywurst unser Lieblingsessen ist und wir durchschnittlich 30 kg Süßigkeiten pro Jahr kaufen?

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Was ist Glück? Was sind Glückshormone?

Ganz einfach:

Glück ist ein biochemischer Prozess, der uns das Leben erträglicher macht und uns Freude bei der Erfüllung unserer natürlichen Aufgabe:
– Fortpflanzung
– Nahrungsbeschaffung
– Aufzucht des Nachwuchses

Klingt nüchtern – ist es auch!

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https://www.evidero.de/welche-glueckshormone-gibt-es

Glück, wollen wir das nicht alle, immer jederzeit abrufbar, schnell herstellbar, ohne Zusatzstoffe, unkompliziert… Wenn es so einfach wäre, hätten viele Menschen mehr Freude im Leben.

Gibt es Möglichkeiten, sich selber glücklich zu stimmen, oder muss immer ein bestimmtes Ereignis eintreten, damit man dieses Gefühl erreicht? Das ist wohl bei jedem unterschiedlich, doch wenn man selber weiß, wie man sich glücklich machen kann, ist man vielen einen großen Schritt voraus.

Immer nach mehr zu streben, mehr besitzen zu wollen, mehr Reichtümer anzusammeln, immer mehr reisen zu wollen und so weiter, ist sicher keine Glücksstrategie.

Was bedeutet Glück?

Die meisten Menschen, die diesen Artikel lesen, kennen Glücksgefühle, die allerdings nicht permanent anhalten. Für manche bedeutet Glück

  • Zeit mit der Familie
  • spazieren gehen in der Natur
  • gesund sein
  • Urlaub zu haben
  • Sonnenuntergang
  • ein Abend mit guten Freunden
  • gemeinsames Lachen
  • Autofahren mit guter Musik
  • im See zu schwimmen
  • in wunderbare Seelen zu schauen

Diese Glückshormone gibt es

Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin – sechs der Botenstoffe, die bei uns Glücksgefühle hervorrufen.
(“Glückshormon” ist kein fachlich korrekter Begriff. Der Begriff wird lediglich populärwissenschaftlich gebraucht und eignet sich in diesem sehr gut zum Verständnis.)

1. Serotonin bringt uns in Balance

Serotonin ist an sehr vielen Prozessen maßgeblich beteiligt und somit eines der wichtigsten Glückshormone. Unter anderem wirkt sich Serotonin auf unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten und den emotionalen Zustand aus. Serotonin bringt außerdem unsere Neurotransmitter in Balance und sorgt damit für mehr Elan. Auf Dauer macht es uns stressresistenter und weniger ängstlich.

Wenn die Tage kürzer werden produziert unser Körper verstärkt Melatonin, denn dieses wird ausschließlich nachts produziert und fördert den Schlaf.

2. Dopamin lässt uns Glück empfinden

Dopamin ist der entscheidende Botenstoff für unsere Glücksempfindungen. Genau wie Serotonin brauchen wir Dopamin als Botenstoff. Im Frontallappen und Mittelhirn sorgt es dafür, dass Gefühle und Empfindungen weitergeleitet werden, steuert die Durchblutung der inneren Organe und leitet Impulse an die Muskeln weiter.
Die Kombination aus Serotonin und Dopamin sorgt für emotionale Stabilität und lässt uns neue Bewegungsabläufe lernen.

3. Endorphine machen uns robust

Endorphine braucht der Körper als körpereigenes Schmerzmittel. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Opium und Morphin und können den Körper in eine Art Rauschzustand versetzen. Deshalb werden sie zum Beispiel bei Verletzungen ausgeschüttet. Außerdem können sie unser Hungergefühl und unsere allgemeine Stimmung regulieren. Sportlerinnen und Sportler bekommen die Wirkung von Endorphinen zu spüren, wenn die zweite Luft einsetzt. Das Gefühl der Erschöpfung wird gelindert und der Körper bekommt einen Energieschub.

4. Noradrenalin lässt uns Stresssituationen gut meistern

Diesen Botenstoff brauchen wir besonders in stressigen Zeiten. Im zentralen Nervensystem und in den Nebennieren wird es in Verbindung mit einem Enzym aus Dopamin hergestellt. Bei körperlichem und bei emotionalem Stress wird Noradrenalin ausgeschüttet und lässt uns konzentrierter, aufmerksamer und sogar motivierter sein. Nicht nur unsere Leistungsbereitschaft soll der Botenstoff positiv anregen, auch an unserer Fettverbrennung ist er maßgeblich beteiligt.

5. Oxytocin braucht der soziale Mensch

Oxytocin ist auch als das Kuschelhormon bekannt und daher in erster Linie für seine Auswirkungen auf das soziale Miteinander bekannt. Nicht nur soziale Kompetenzen und kognitive Empathie sollen gesteigert werden. Gefühle wie Angst und Stress werden reduziert und das allgemeine Wohlbefinden wird durch Oxytocin gesteigert.

Auch die Bindung zwischen Mutter und Kind soll es von Beginn an positiv beeinflussen. Es fördert das Auslösen der Wehen bei der Geburt und die Milchabgabe beim Stillen. Später fördert es das Vertrauen in andere Menschen.

6. Phenethylamin macht Bauchkribbeln

Nach starker körperlicher Anstrengung kann ein rauschähnlicher Zustand aufkommen, denn das Hormon Phenethylamin wird ausgeschüttet. Es ist für unsere Glücksempfinden und für unsere Lustempfindungen verantwortlich. Dieses Gefühl kennen auch Verliebte, denn es wird nicht nur durch körperliche Anstrengungen aktiviert. Folgen sind Bauchkribbeln, ein verstärktes Lustgefühl und Konzentrationsstörungen.

So kannst du schnell einige Glückshormone aktivieren

Sich bewusst machen, woran man Spaß hat, ist also das eine. Der zweite Schritt ist zu wissen, wie man aktiv Glückshormone freisetzt.

Beispielsweise braucht das Hormon Serotonin, das gerne auch das Gute-Laune-Hormon genannt wird, Licht. In der kalten Jahreszeit ist es also wichtig, dass man sich dem Tageslicht ausreichend aussetzt, etwa in Form von Spaziergängen. Sollte das nicht möglich sein, gibt es künstliche Möglichkeiten, etwa ein Lichtwecker.

Sport stellt für einen sportbegeisterten Menschen ohne Frage eine Form von Glück dar, für einen weniger bewegungsfreudigen Menschen im ersten Moment wohl nicht. Sicher ist jedoch, dass Endorphine durch sportliche Aktivitäten freigesetzt werden können.

In manchen Situationen reicht ein Spaziergang an der frischen Luft, an anderen Tagen spürt man erst die sportliche Belastung und im Anschluss die schmerzlindernde und stimulierende Wirkung der Endorphine.

Also viel Freude bei der Aktivierung deiner Hormone.

 

Placebo wirkt

hochinteressante Sendung im DLF … ich hörte sie während einer längeren Autofahrt

Zwei kleine bunte Pillen in der Innenhand eines Mannes (dpa / Daniel Reinhardt)

Heilsame Erwartungen in der Medizin

Es ist erwiesen: Placebos helfen. Warum haben sie dann noch immer nicht den Platz in der Schulmedizin, den sie verdienen? Placeboforscher plädieren dafür, den Effekt mit anerkannten Therapien zu kombinieren. Doch sie stoßen auch auf Widerstände.

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Offene Placebogabe reduziert Symptome bei Migräne oder Reizdarm

Ähnliche Nachweise gibt es inzwischen unter anderem bei Schmerzerkrankungen, Depressionen, Reizmagen, Schlafstörungen oder Bluthochdruck. Ein weiterer Durchbruch war dann, dass solche Effekte eben auch erzielt werden können, wenn eine Placebo-Gabe offen angekündigt wird.

Placeboeffekt in die Medizin einbinden

Winfried Rief ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Marburg. Wie Manfred Schedlowski gehört er zu den weltweit führenden Placeboforschern. Längst geht es ihm nicht mehr um die Bestätigung des Effekts. Als ich ihn frage, ob noch Zweifel bleiben, amüsiert er sich prächtig. „Natürlich bei mir nicht.“ Er lacht ausgiebig.

Rief hat längst ein neues Ziel: Er will den Placeboeffekt in die Medizin einbinden. Bei seinen Schlafstudien ersetzt er Zug um Zug die Medikamente durch Placebos und hofft darauf, dass diese die positive Vorerfahrung verlängern.

Placebos haben nachweisbare Wirkungen

Die Bilanz der Placeboforschung kann sich sehen lassen. Placebos haben körperlich nachweisbare Wirkungen. Und zwischen anerkannten Therapien und Scheineffekt existieren enge Wechselbeziehungen. Ist es dann aber nicht überholt, wenn die Schulmedizin sich streng von Verfahren wie Homöopathie und Bioresonanz abgrenzt? Winfried Rief, Manfred Schedlowski und Ulrike Bingel ziehen bei dieser Frage am gleichen Strang.

Ein umgekipptes Medikamentenfläschchen, aus dem Globuli rollen. (imago images / Arnulf Hettrich)

Allerdings auch:

Allein reicht der Placeboeffekt nicht, vor allem nicht bei schweren Erkrankungen

Vieles muss noch geklärt werden und die Placeboforscher wollen keine Erwartungen wecken, die sie am Ende nicht erfüllen können. Alleine reicht der Placeboeffekt kaum aus, vor allem nicht bei schweren Erkrankungen.  Aber die Forscher möchten ihm mehr Raum geben. Ganz nebenbei zeigen sie auch, wieviel Nocebo noch immer in der Schulmedizin steckt.

 

Das Bauchgehirn

Was die moderne Forschung derzeit über unseren Bauch heraus findet, ist erstaunlich – Erkenntnisse aus 5.000 Jahren Naturmedizin werden bestätigt!

Enterisches Nervensystem

Synonyme: ENS, intramurales System, enterales Nervensystem, Darmnervensystem, Eingeweidenervensystem, „Bauchgehirn“
Englisch: enteric nervous system

1 Definition

Das Enterische Nervensystem, das im Englischen auch treffend als „second brain“ oder „abdominal brain“ bezeichnet wird, ist ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen, das nahezu den gesamten Gastrointestinaltrakt durchzieht. Die Zahl der Neuronen entspricht etwa der des Rückenmarks.

2 Hintergrund

Das ENS hat einen starken Einfluss auf den Verdauungsprozess. Es reguliert unter anderem:

Die Hauptkomponenten des ENS sind zwei Nervengeflechte, die in die Darmwand eingebettet sind:

Daneben gibt es noch weitere kleinere Plexus des ENS direkt unterhalb der Serosa, innerhalb der Ringmuskulatur und in der Mukosa selbst. Die Nervenfasern kooperieren in der glatten Muskulatur mit funktionellen Synzytien (SIP-Synzytien), welche die Muskelaktivität durch Umgebungsinformationen modifizieren.

Das enterische Nervensystem wird durch den Parasympathikus (steigert Motilität und Sekretion) und den Sympathikus (senkt Motilität und Sekretion) beeinflusst.

Quelle: Doccheck

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ein neues Organ?

Haben Forscher wirklich ein neues Organ entdeckt?

„Forscher entdecken neues Organ“: Diese und ähnliche Meldungen machen derzeit im Netz die Runde. Was ist dran an den Schlagzeilen?

Das sogenannte Mesenterium verbindet den Darm mit der Bauchwand des Körpers

Das sogenannte Mesenterium verbindet den Darm mit der Bauchwand des Körpers

Neue Erkenntnisse – aber kein neu entdecktes Gewebe

Die Publikation, die derzeit für Schlagzeilen sorgt, ist bereits vor zwei Monaten im Fachblatt „The Lancet – Gastroenterology & Hepatology“ erschienen. In ihr beschreibt Professor J. Calvin Coffey von der „University of Limerick“ in Irland Form und Funktion des Mesenteriums. Das neue daran: Bislang ging man davon aus, dass sich das sogenannte Gekröse aus Einzelteilen zusammensetzt. Laut Coffey handelt es sich dabei aber um ein zusammenhängendes Gebilde.

„In unserer Studie erklären wir, dass es ein Organ in unserem Körper gibt, das bislang nicht als solches anerkannt wurde“, erklärt Coffey in einer Pressemitteilung zu der Studie. „Bislang galt es als fragmentiert und sehr komplex. Doch das Organ ist weit davon entfernt. Es ist schlicht eine durchgehende Struktur.“ Nach Auffassung des Forschers rechtfertigt das die Klassifizierung des Mesenteriums als Organ.

Quelle: STERN

Und die Forschung geht weiter … eines Tages können wir auch das „Bauchgefühl“ erklären