Fettreiche Ernährung erhöht Sterblichkeit

Immer wieder hört man von Keto-Diäten, die angeblich so toll sein sollen … zum Beispiel hier:

keto-diaetKetogene Ernährung: Was ist die Keto-Diät?

Im Bereich der Low-Carb-Diäten gibt es viele verschiedene Trends und Strömungen. Eine dieser Ernährungsformen erfreut sich zunehmender Aufmerksamkeit und Bedeutung: die Keto-Diät. Manche Menschen möchten mithilfe der ketogenen Ernährung abnehmen, andere sind von einer allgemein positiven Wirkung auf die Gesundheit überzeugt. Und auch in der Medizin kommt die Keto-Ernährung zum Einsatz: So soll sie unter anderem bei Diabetes oder neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer positive Effekte erzielen. Aber was ist die Keto-Diät eigentlich genau und was kann sie noch alles bewirken? Wir liefern die Antworten.

Quelle: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/diaeten/low-carb-diaet/keto-diaet

Jetzt ergab eine Studie, dass zu fettreiche Ernährung die Sterblichkeit erhöht!

Triglyzeride: Fettreiche Ernährung erhöht Sterblichkeit

Erhöhte Triglyzeridwerte verursachen chronische Entzündungen, die Folgeerkrankungen begünstigen und die Sterblichkeit erhöhen. Diesen Zusammenhang belegt jetzt ein Team aus Medizinern und Biologen.

Entzündungen im Körper werden nicht nur von Bakterien und Viren ausgelöst. Schon seit längerem ist bekannt, dass auch bestimmte Blutfette Entzündungen verursachen können. Patienten, bei denen diese Blutfettwerte erhöht sind, haben ein größeres Risiko, durch Nierenschäden oder Gefäßerkrankungen frühzeitig zu versterben. Dies hat ein internationales Forscherteam um Dr. Timo Speer von der Universität des Saarlandes nachgewiesen. 

Schädliche Abwehr

Auf molekularer Ebene konnte die Forschergruppe aufzeigen, wie Blutfette in Körperzellen wirken und die körpereigene Abwehr auf schädliche Weise mobilisieren. Die Forschungsergebnisse wurden in Nature Immunology veröffentlicht.

Die Cholesterinwerte haben Ärzte schon länger im Blick, wenn es um die Frage geht, wie das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen minimiert werden kann. Doch es gibt auch noch andere Blutfette, denen eine schädliche Wirkung zugesprochen wird. 

Verlängerung der Lebenserwartung durch fettarme Diät

„Wir haben uns mit einer bestimmten Gruppe, den so genannten Triglyzeriden, beschäftigt. Wir konnten zeigen, dass diese körpereigene Substanz in einer erhöhten Konzentration die Abwehrzellen so verändert, dass der Körper ähnlich wie bei einer bakteriellen Infektion reagiert. Es entstehen Entzündungen, die im chronischen Verlauf die Nieren schädigen können oder zu einer Arterienverkalkung führen. Diese wiederum ist eine der Hauptursachen für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall“, erklärt Speer.

In der breit angelegten Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten, die erhöhte Triglyzeride im Blut aufwiesen, eine wesentlich höhere Sterblichkeitsrate haben als Vergleichsgruppen mit ähnlichen Vorerkrankungen. „Im Umkehrschluss lässt sich sagen, dass Risikopatienten, die zum Beispiel an Diabetes erkrankt sind oder einen zu hohen Blutdruck aufweisen, durch eine fettarme Diät ihre Lebenserwartung deutlich verlängern können“, erklärt Speer.

Entzündungen und Trigylzeride: Zusammenhang belegt

Die Triglyzeridwerte steigen im Blut signifikant an, wenn man sich zu fettreich ernährt. „Durch biochemische Veränderungen entwickeln die Blutfette dann toxische Eigenschaften, die das angeborene Immunsystem aktivieren. Dieses setzt dabei selbstzerstörische Prozesse in Gang, die unter anderem die Gefäßwände angreifen und die Blutbahnen verstopfen“, erklärt der Biologe und Mediziner. 

Der Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen, die durch erhöhte Werte dieser speziellen Blutfette ausgelöst werden, und Folgeerkrankungen wie Nierenversagen oder Herzinfarkte sei damit eindeutig belegt worden. „Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse zu neuen Strategien bei der Behandlung und Prophylaxe dieser lebensverkürzenden Erkrankungen verhelfen“, sagt Speer.

[Quelle]

Energiebereitstellung bei Ausdauerleistung

Angeregt durch  einen FB-Beitrag, der sich mit dem Essen während eines HM beschäftigt.
Die Frage war „Ab wann esst ihr was bei nem Lauf und was esst ihr dann?“
Meine Antwort: Mir ist wichtig, am Vortag die Energiespeicher aufzufüllen, so dass ich am Lauftag davon zehren kann. Vollkornprodukte wie Nudeln oder Haferflocken.
Viel wichtiger erscheint mir aber, den Körper dazu zu bringen, schnell auf die Fettverwertung umzustellen. Das tut er, wenn die Glucose im Blut, den Muskeln, der Leber aufgebraucht ist. Je eher ich meinem Körper das antrainiere, um so besser, denn jede Form von Kohlehydratzufuhr während des Laufens, setzt Insulin frei und das stoppt die Lipolyse
Merke: Insulin hemmt die Lipolyse und somit die Energiebereitstellung aus dem Körperfett
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Sowohl Insulin als auch Glucagon – der Antagonist – werden im Pankreas (Bauchspeicheldrüse) bereit gestellt.
Glucagon bringt die Leber dazu Glucose für die Muskeln als Energieträger bereit zu stellen. Es versiegt, wenn durch Nahrungsaufnahme während des Laufens, Insulin durch Kohlehydratzufuhr ausgeschüttet wirdWenn also schon etwas essen, während des Laufens, weil der Hunger nagt, dann eher langkettige Kohlehydrate (Müsli) als Traubenzucker, denn der Traubenzucker (Dextrose) lässt den Insulinspiegel sofort hoch schiessen und setzt die Lipolyse für längere Zeit aus.

Übrigens auch wichtig zu wissen für Personen, die Fett abbauen wollen. (Intermittierendes Fasten) Jeder Bissen zwischendurch ist kontraproduktiv
(im Bild die Kurve 4)
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Rätsel um weiblichen Orgasmus gelöst 😊

Endlich, die Welt hat so darauf gewartet auch das letzte bisschen Spass zu relativieren

Forscher finden Ursache für den weiblichen Orgasmus

War der weibliche Orgasmus einst dazu da, einen Eisprung auszulösen? Dieser These wollten Forscher mit einer Studie auf den Grund gehen und so beweisen, dass der Orgasmus eine entscheidende Funktion hatte.

Mit Tests untersuchten die Forscher, wie ähnlich sich die biochemischen Abläufe sind, die bei Kaninchen beim Eisprung und bei Menschen während eines Orgasmus passieren.

Dafür hatten sie weiblichen Kaninchen zwei Wochen lang das Antidepressivum Fluoxetin gegeben. Es ist dafür bekannt, die Orgasmusfähigkeit beim Menschen zu reduzieren. Danach kam ein männliches Kaninchen dazu. Nach dem Verkehr konnte man messen, dass die Hasen mit gehemmter Orgasmusfähigkeit durch Antidepressiva 30 Prozent weniger Eisprünge hatten, als die natürliche Kontrollgruppe.

In einem weiteren Test bestätigten die Forscher, dass die Verringerung der Eisprünge mit der Minderung der orgasmusähnlichen Reflexe zusammenhängt und nicht mit den anderen Wirkungen der Antidepressiva.

Die Forscher sahen so einen Hinweis auf einen ähnlichen evolutionären Ursprung des Orgasmus bei Frauen und bei Kaninchen. Bei beiden war der Höhepunkt laut den Forschern einst dazu da, den Eisprung auszulösen und somit die Fortpflanzung zu steuern. (awa)

[Quelle]

Na Klasse – nix mit Romantik 😦 Spassverderber

Eule oder Lerche – welcher Typ bist Du?

Eine Eule sitzt neben einem Wecker.

Mach den Test:

https://www.onmeda.de/selbsttests/eule_oder_lerche.html

Der Biorhythmus beeinflusst viele Vorgänge im Körper, unter anderem Schlaf und Tagesaktivität. Er führt dazu, dass manche Menschen eher „Eulen“ (Spättypen) und andere eher „Lerchen“ (Frühtypen) sind. Wer ständig gegen seinen Chronotyp und damit gegen seinen Biorhythmus lebt (z.B. durch seine Arbeit), ist tagsüber häufig müde.

Bewegung hilft HKL-Kranken

Warum Herzkranke sich mindestens 30 Minuten Pro Tag bewegen sollten

Wer einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet, sollte sich bloß nicht schonen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sehr Bewegung Herzkranken hilft. Die optimale Sportdosis ist allerdings hoch.

Quelle: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/2585305?cce=em5e0cbb4d.%3AY-c2xYeAQUSlP4v57gVrAG&link_position=digest&newsletter_id=49617&toolbar=true&xng_share_origin=email

Jene Patienten, die fünfmal pro Woche eine halbe Stunde lang flott gingen oder sich vergleichbar viel bewegten, reduzierten ihr Risiko, innerhalb der sechs Jahre zu sterben, um 14 Prozent. Bei Herzgesunden senkte vergleichbare Bewegung die Mortalität nur um 7 Prozent. Außerdem stiegen die Werte bei den Gesunden kaum noch an, wenn sie noch mehr Sport trieben. Herzkranke dagegen profitierten bei deutlich intensiverer Aktivität noch stärker.

Gesund bleiben: Eine Stunde Bewegung wiegt acht Stunden Sitzen auf

„Eine Reihe früherer Studien hat gezeigt, dass körperliche Aktivität dazu beiträgt, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und hohen Blutzucker zu kontrollieren“, erklärt Ko-Autor Si-Hyuck Kang. „Menschen, die körperlich aktiv sind, schlafen besser, fühlen sich besser und funktionieren besser.“

Auch im Gesundheitssystem könne ein Umdenken angestoßen werden: „Zu Motivationszwecken sind die typischen Sportgruppen für Herzpatienten, die von den Krankenkassen gefördert werden, gut geeignet“, sagt Halle. „Allerdings ist ein- oder zweimal pro Woche eine Dreiviertelstunde nicht genug. Jeden Tag 30 Minuten zügiges Gehen: Das ist für einen Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung die richtige Dosis.“

intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten hat “profunde gesundheitliche Vorteile”

Intermittierendes Fasten hat "profunde gesundheitliche Vorteile"

man kann damit einige Kilos verlieren, Frau auch 😉
Was aber viel wichtiger ist, dass man schädliche Einflüsse auf den Körper von innen heilt:
– weniger Zucker im Blut bewahrt die Arterien vor entzündlichen Aufrauhungen – dadurch kommt es zu weniger Ablagerungen (Arteriosklerose)
– fehlt Insulin im Blut, kann der Körper Fett abbauen und damit das Immunsystem kräftigen und Zellen erneuern
– Ablagerungen in den Gelenken, Blutgefäßen können beseitigt / gemindert werden und so beugt man Hirnschlag oder Herzinfarkt vor.
– die Leber wird entlastet und kann wieder den Körper entgiften
Und letztlich werden Glückshormone frei gesetzt
Man fühlt sich freier, gesünder und aktiver – sexy – frau übrigens auch 😀

Bereit zum Gesund bleiben / werden?

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So ist es … meine Erfahrung besagt, dass viele Menschen ihren Zustand verbessert wissen wollen , aber nicht wirklich an die Beseitigung der Ursachen für ihre Beschwerden / Krankheit gehen.
Was ist wichtig für ein Leben im Wohlbefinden?
– ausreichende und vielseitige Bewegung / Sport (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Gewandtheit)
– gesunde / vollwertige / maßvolle Ernährung mit ausreichend Trinken, vermeiden von Giften / reduzieren von Schadstoffen und Kristallzucker
– ausreichender und erholsamer Schlaf
– gesundes Mittelmaß zwischen Streß und aktiver Erholung
– Freunde, Heimat … soziale Kontakte, die einem gut tun, Familie!
– regelmäßiger und erfüllender Sex

Volkskrankheiten durch „Wohlstand“

Als Volkskrankheit bezeichnet man die häufigsten Krankheiten einer Population … früher waren dies Infektionen – heute sind sie hausgemacht, deshalb nennt man sie auch Wohlstands- oder Zivilisationskrankheiten:
– zu viel Essen, zu wenig trinken, zu viel Ungesundes
– zu wenig Bewegung / aktive Erholung / Sport
– zu wenig Erholung gegen Stress …

Wohlstandskrankheiten

Ursachen und Folgen von Volkskrankheiten

Volkskrankheiten sind Krankheiten, von denen ein großer Anteil der Bevölkerung betroffen ist. Häufig sind sie auf eine gesundheitsschädliche Lebensweise mit Bewegungsmangel, Überernährung und Stress zurückzuführen. Die Bedeutung von Volkskrankheiten für das Gesundheitssystem ist immens: hohe Behandlungskosten, Lohnausgleich und Frühberentung müssen von der Solidargemeinschaft mitgetragen werden.

Die häufigsten Krankheiten in Deutschland

In Deutschland gilt Bluthochdruck als die häufigste Krankheit. Eine Auswertung der Barmer GEK für den Arztreport 2011 ergab, dass 25,7 Prozent der Deutschen an Bluthochdruck leiden. Die Ursachen sind in familiärer Veranlagung, Stress und Bewegungsmangel zu finden. Aber auch überhöhter Alkoholkonsum, Rauchen und hohes Alter begünstigen Bluthochdruck, der im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Daten des Statistischen Bundesamts belegen, dass diese Krankheiten mit 42 Prozent als häufigste Todesursache in Deutschland gelten.

Rückenleiden gehören zu den zweithäufigsten Krankheiten

Auf dem traurigen zweiten Platz der häufigsten Krankheiten in Deutschland befinden sich Rückenschmerzen. Die Auswertung der Barmer GEK ergab, dass 24,1 Prozent der Bürger an der Volkskrankheit Rückenschmerzen leiden. Mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmer laut einer Erhebung der Techniker Krankenkasse im vergangenen Jahr durchschnittlich 13 Tage wegen Rückenschmerzen zu Hause blieben.

Auf dem dritten Platz: Störungen des Fettstoffwechsels

Störungen des Fettstoffwechsels mit den bekanntesten Ausprägungen Diabetes und Fettleibigkeit sind die dritthäufigste Volkskrankheit in Deutschland. Ganze 60 Prozent der Deutschen sind nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat übergewichtig. Ob es daran liegt, dass die Currywurst unser Lieblingsessen ist und wir durchschnittlich 30 kg Süßigkeiten pro Jahr kaufen?

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