Sex gegen Rückenschmerzen? 😳

Igitt werden jetzt vielleicht einige verklemmt schreien

Aber habt ihr schon mal vom „Reptilienhirn“ gehört, dem einzigen Muskel, der die Wirbelsäule mit den Beinen verbindet, dem m. Psoas Major? Schmerzen treten durch seine Verspannung auf, die durch Sex gelöst werden können.

PSOAS, der Muskel der Seele

Der Musculus psoas ist der tiefste Muskel des menschlichen Körpers, der unser strukturelles Gleichgewicht, die Muskel-integrität, die Flexibilität, die Kraft, die Beweglichkeit der Gelenke und die Organ-funktionen beeinflußt.

Auf beiden Seiten der Wirbelsäule entspringend, umspannt der Psoas seitlich vom 12. Brustwirbel (T12) jeden der 5 Lendenwirbel. Von dort verläuft es abwärts durch den Unterbauch, das Becken und endet am oberen Ende des Femur (Oberschenkelknochen).

Der Psoas ist der einzige Muskel, der die Wirbelsäule mit den Beinen verbindet. Er ist für unsere aufrechte Haltung verantwortlich und ermöglicht es, unsere Beine beim Gehen anzuheben. Ein gesund funktionierender Psoas stabilisiert die Wirbelsäule und, unterstützt vom Rumpf, bildet er eine Art Ablage für die lebenswichtigen Organe des Unterbauchs. [mehr und Quelle]

p.s. es muß ja nicht immer gleich schmutziger Sex sein – Yoga oder eine erotische Massage zum Orgasmus kann es auch tun

zum Beispiel mit der niedrige Longe-Pose (Anjaneyasana): Y162_L

 

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Die Erkältungszeit ist da

Quellbild anzeigenHerbstbeginn – ob golden strahlend – oder neblig grau –
wichtig ist jetzt, neben viel Bewegung an frischer Luft, ausreichend Vitamine und Spurenelemente zuzuführen, um gesund und fit zu bleiben:

Vitamin C (z.B. in Citrusfrüchten, Sanddorn)
Vitamin E (z.B. in Olivenöl)
Zink (z.B in Käse, Meeresfrüchten)
Selen (z.B. in Nüssen, Fleisch)

Vitamine und Mineralstoffe sind hauptsächlich enthalten in viel frischem Obst und Gemüse

und für Sportler zusätzlich:

Magnesium (z.B. in Nüssen) und
Kalium (z.B. in Bananen)

Dazu ausreichend trinken, mind. 1,5 l / Tag – nach sportlicher / körperlicher Belastung entsprechend mehr

empfohlene Mengen hier: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/

Für Sportler ganz wichtig, auch bei der kleinsten Erkältung die Belastung zurück nehmen. Denn für eine neue Herzklappe oder eine bleibende Herzmuskelschwäche wegen eines „ach gar nicht so schlimmen Schnupfens“ seid ihr einfach noch zu jung!

Und wenn es Dich doch mal erwischt hat, ausschlafen, schwitzen und Ingwer

Mein Tipp: Ingwer – etwa so groß wie einen halben Daumen – in feine Scheiben schneiden, dazu eine halbe Zitrone, mit 1/2 l heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und mit Bienenhonig süßen … über den Tag verteilt trinken

ein heißes Fußbad oder, wenn Du total verrotzt bist, ein Kopfdampfbad/Inhalation*

*Inhalieren. Bereite eine Schüssel mit etwa einem Liter heißem Wasser und 5 bis 10 Tropfen eines ätherischen Öls (z.B. Eukaliptusöl) vor. Lege ein Handtuch über Kopf und Schüssel und atme den Dampf möglichst durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. So befeuchtest Du die Schleimhäute, verflüssigst das Sekret und befreist Deine Atemwege.

p.s. guter Sex stärkt auch das Immunsystem 😉

Wie Streß unser Leben verändert

und was man dagegen tun kann.

Streß fordert unserer Körper heraus, er belastet unsere Organe, unsere Seele, kostet uns Ressourcen …

Streßauslöser können Extrem – und Leistungssport sein, schwere Arbeit, Lärm, aber vor allem auch seelische Belastungssituationen wie Streit in der Familie und auf Arbeit, Ängste vor Verlust, Tod, Scham oder schwere Krankheiten.

Auch, wenn unser Körper außergewöhnlichen Belastungssituationen ausgesetzt ist, wie Gift- und Reizstoffen (z.B. Tabak, Umweltgifte), aber auch Völlerei und seinen Folgen wie Übergewicht, metabolisches Syndrom usw.  (Die Meinung: Dicke seien gemütlich, ist hier irreführend, denn der Körper hat extremst zu leisten und stößt an seine Ressourcen: Diabetes Typ II, Herz-Kreislauferkrankungen, Arthrosen … sind die Folgen).

Dazu kommt, dass auch bestimmte Lebensmittel Streß auslösen können, im Ayurveda nennt man sie Rajasige (anregende) Nahrung und Tamasige (schwere, dunkle) Nahrung

Es gibt zwei Arten von Streß und die Gute Nachricht ist: es gibt auch positiven Streß.

Auf Belastungen unserer Seele und unseres Körpers reagieren wir mit der Ausschüttung von Streßhormonen (Hormone = Neurotransmitter) zum größten Teil aus der Nebenniere, einer Drüse, die auf den Nieren wie Zipfelmützen aufsitzen. Bei kurzzeitigen Stress vorrangig die Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark, bei längerem Streß das Glukokortikoid Cortisol aus der Nebennierenrinde.

Was bewirken diese:
– Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems, wie Anstieg des verfügbaren Blutvolumens, Erweiterung der die Muskeln und das Gehirn versorgenden Gefäße, Erhöhung der Herzleistung, der Herz-Frequenz und des Blutdrucks
– Steigerung der Atmung und eine vorübergehende Inaktivierung nicht benötigter Prozesse, z. B. der Verdauung (Stillegung des enterischen Systems)
– Mobilisierung von körpereigenen Energieträgern durch Steigerung des Fettabbaus (Lipolyse)
– verstärkte Glucoseaufnahme in der Muskulatur
– im Zentralnervensystem wird der Hypothalamus aktiviert und dieser aktiviert den Sympathikus
– weitere können sein: verstärkte Schweißproduktion, Gänsehaut und eine Pupillenerweiterung (Mydriasis), trockener Mund. Adrenalin ist ferner an der Blutgerinnung und Fibrinolyse beteiligt.

Alle diese Prozesse dienen dazu, unseren Körper auf „Flucht und/oder Kampf“ vorzubereiten. Kurzfristige Bereitstellung von Energie, Verminderung eventuell eintretender Schäden, Abschaltung nicht benötigter Reserven (Verdauung) und Schmerzminderung.

Ein Index für Streß kann ein deutlich erhöhter Ruhepuls sein. Dieser sollte bei untrainierten Erwachsenen bei 60…80 Schlägen pro Minute sein, bei trainierten Ausdauersportlern durchaus auch kleiner 50 Schläge / min

Erschöpfung

Streß ist wichtig für unser Leben, weil er situationsgerecht und -bedingt die Leistungsfähigkeit erhöht.

Muß der Körper aber streßbedingt ständig oder über einen längeren Zeitraum hinweg Höchstleistung vollbringen, ohne sich erholen zu können, macht Streß auch krank. Das zeigt sich in verschiedenen physischen, als auch psychischen Beschwerden. Das bekannteste ist das Burnout-Syndrom

Gesunde Lebensweise:

Achtsamkeit sich selbst gegenüber, Auch mal -Nein- sagen können

Sport – vor allem Ausdauersport in der Gruppe

Entspannungstechniken z.B. Yoga

ruhige Lebensweise, auch mal „Entschleunigen“

guter Sex

Sattwige (leichte, reine) Nahrung

 

Jeder 2. Deutsche zu fett

62 Prozent aller erwachsenen Männer in Deutschland sind übergewichtig. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltmännertags am 3. November mitgeteilt, einem internationalen Aktionstag zur Gesundheit von Männern.

… Der Anteil übergewichtiger Frauen lag 2017 wie auch 2013 mit 43 beziehungsweise 44 Prozent deutlich niedriger.

Quelle und mehr

Dabei ist es so einfach! Weniger / gesünder essen – und mehr bewegen!

– weniger essen, 14-Stunden Diät, Verzicht auf Zucker
– mehr bewegen, mehr Sport, mehr Entspannung!
mehr Energie verbrauchen, als zuführen!
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Yoga & Lachen

Lachen ist gesund! Lachen entspannt, Lachen macht schön!

Und Lachen steigert das allgemeine Wohlbefinden. Warum nicht mit Yoga als Pranayama / Atemübung verbinden?

Es ist köstlich, entspannt, setzt Endorphine frei und trainiert die Atemmuskulatur. Das Immunsystem wird gestärkt, die Sauerstoffaufnahme erhöht – dadurch alle Organe, Gehirn, Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt. Das Herz-Kreislauf-System wird angeregt und der Stoffwechsel.

Streß wird abgebaut!

Aber Vorsicht!

Lachen kann auch Muskelkater hervorrufen 😉

WHO stellt fest: Die Deutschen sind faul!

Mehr als 1,4 Milliarden Menschen weltweit bewegen sich einer Studie zufolge zu wenig und riskieren damit Krankheiten. Die WHO will die Weltbevölkerung in Bewegung zu bringen – in Deutschland geht der Trend jedoch in die komplett andere Richtung.

Immer mehr Menschen aus reicheren Ländern bewegen sich nicht genug.

Unter anderem in Deutschland ist die Zahl der Menschen, die zu wenig Sport treiben oder im Alltag nicht ausreichend körperlich aktiv sind, zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen, wie Forscher der Weltgesundheitsorganisation WHO in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zeigen.

2016 bewegten sich demnach 42,2 Prozent der Deutschen nicht genug. Unter den wirtschaftlich vergleichbaren Staaten sind nur die Portugiesen, Neuseeländer und Zyprioten fauler.

Je reicher das Land desto fauler die Menschen

Weltweit betrug der Anteil der körperlich inaktiven Menschen im Jahr 2016 27,5 Prozent – lediglich ein Prozent weniger als 15 Jahre zuvor. Menschen in reicheren Ländern sind dabei meist weniger aktiv (rund 37 Prozent) als Menschen in ärmeren Ländern (rund 16 Prozent).

Die WHO hat sich zum Ziel gesetzt, die körperliche Aktivität der Menschen bis 2030 deutlich zu steigern. „Wenn sich die aktuellen Trends nicht verändern, wird das Aktivitätsziel bis 2025 nicht erreicht“, heißt es aber in der Studie, die im Fachmagazin „The Lancet Global Health“ veröffentlicht wurde.

Es müssten dringend Maßnahmen getroffen und entsprechende Anreize geschaffen werden, damit sich die Menschen mehr bewegen. Die positivsten Entwicklungen wurden zwischen 2001 und 2016 in Ost- und Südostasien festgestellt.

WHO empfiehlt 150 Minuten Bewegung pro Woche

Nach Ansicht der WHO ist körperlich ausreichend aktiv, wer sich in der Woche 150 Minuten bewegt oder 75 Minuten Sport treibt.

Um durch Sport oder Bewegung die Gesundheit zu verbessern, sollten sich Erwachsene laut WHO allerdings doppelt so viel bewegen.

Die wenigsten Probleme mit körperlich inaktiven Menschen gibt es in Uganda (5,5 Prozent), Mosambik, Lesotho und Tansania, die größten in Kuwait (67 Prozent), Amerikanisch-Samoa, Saudi-Arabien und Irak.

Vor allem Frauen bewegen sich zu wenig

In den letztgenannten vier Ländern waren auch die Unterschiede zwischen Männern und Frauen auffällig groß, Frauen bewegten sich dort deutlich weniger.

Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab es diesbezüglich in Bangladesch (16 zu 40 Prozent), Eritrea (14 zu 31 Prozent) und Indien (25 zu 44 Prozent).

Die WHO fordert in der Studie die Politik auf, die körperliche Aktivität der Bevölkerung zu fördern. In einem Aktionsplan schlägt die Weltgesundheitsorganisation unter anderem vor, die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer im Straßenverkehr zu verbessern und für mehr Sportangebote und Sportstätten zu sorgen.  © dpa

So beugt Sport Krankheiten vor

Sport ist Mord – von wegen. Wer sich regelmäßig bewegt, senkt sein Risiko für zahlreiche Krankheiten, zum Beispiel Krebs, Diabetes und Burn-out.

[Quelle]

Gesund bleiben & heilen durch Yoga

Zahlreiche Studien – unter anderem an der Berliner Charité haben ergeben:
– regelmäßige Yoga-Praxis kann tatsächlich dazu beitragen, Ihre Gesundheit zu fördern, Ihre Regenerationskraft zu unterstützen, den Körper beweglich zu halten, entstandene Spannungen zu reduzieren, leistungsfähig und belastbar zu bleiben.
– Yoga kann ihre Vitalität, körperliche und geistige Fitness stärken. Sogar Depressionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen können deutlich gemindert werden.

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Wer sich durch Yoga Hilfe bei der Bewältigung oder Heilung einer Krankheit erhofft, dem kann auch hier geholfen werden. Auch hier liegen zahlreiche Studien vor, die zeigen, dass eine regelmäßige Yoga-Praxis Körperfunktionen harmonisieren können, den Hormonhaushalt ausgleichen und viele andere Organfunktionen wieder ins Gleichgewicht bringen können. Immer wieder gelingt es damit, die unterschiedlichsten Beschwerden günstig zu beeinflussen, wie z.B.:
– psychosomatische Beschwerden,
– Rückenschmerzen,
– Rheuma,
– Bluthochdruck,
– Diabetes Typ 2,
metabolisches Syndrom,
– Reizdarm und -magen,
– Asthma,
– Kopfschmerzen/Migräne,
– Stress u.v.a.
Dabei kann die Yoga-Praxis eine sinnvolle Ergänzung schulmedizinischer Behandlungsmethoden und -ansätzen sein.
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besonders wirksam ist das ‚Zur Ruhe kommen‘ bei der Meditation
Hier fand eine Studie heraus, dass dies positive Auswirkungen auf Hirn und das Immunsystem haben kann.
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Yoga & Sex

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Yoga ist nicht nur Sport und Sex ist nicht nur körperliche Befriedigung!

Das Journal of Sexual Medicine hat in einer Studie festgestellt, dass Yoga praktizierende Frauen im Durchschnitt ein höheres Verlangen nach Sex haben und intesivere Orgasmen erleben.

Durch besondere Beachtung und Achtsamkeit des Körpers und des Geistes, kann Mann / Frau durch Yogatechniken auf jeden Fall die Lust, den Spass am Sex und die Orgasmusfähigkeit verbessern. Blockaden und Stress im Geist, die sich negativ auf die Libido auswirken, werden beseitigt.

Asanas, insbesondere Beckenöffner verbessern die Durchblutung und damit die Empfindsamkeit der primären Geschlechtsorgane insgesamt, im Beckenbereich besonders, und auch den Stoffwechsel, können die Hormonproduktion regulieren, Ausdauer und Kraft werden gesteigert

Frauen können insbesondere durch Training ihres Mula Bandha (Beckenboden) ihre Orgasmusfähigkeit verbessern. Eine starke Yoni-Muskulatur läßt den penetrierten Penis besonders intensiv umfassen und die Stimulation des Sakral – oder Sexual – Chakras sorgt für Bewußtseinserweiterung und Empfindsamkeit des gesamten Körpers und seiner Sinne.

Beckenbodenyoga

Als Mann kann ich durch gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur meiner Partnerin größeres Vergnügen bereiten, in dem ich die Ejakulation lange heraus zögere – auch ohne hellblaue Stimulanzien.

Auch die Harvard Medical School hat eine Studie mit 40 Frauen im Alter von 22 bis 55 Jahren dazu durchgeführt. Die Forscher haben festgestellt, dass Yoga in diesen 6 Bereichen einen positiven Einfluss auf den Sex hat (zur Studie):

  • Lust
  • Stimulation
  • Feuchtigkeit
  • Orgasmus
  • Schmerzreduzierung
  • Gesamtzufriedenheit

Einer der wichtigsten Muskeln beim Sex, ist der Psoas major  …

Der ‘Muskel der Seele’ könnte der Auslöser deiner Angstzustände sein

Der grosse Lendenmuskel wird oft als der tiefste Kern bezeichnet, oder, wie die Yogatherapeutin und Filmemacherin Danielle Olson sagt, der “Muskel der Seele”. Dieser kernstabilisierende Muskel liegt nahe der Hüftknochen beeinflusst die Beweglichkeit, das strukturelle Gleichgewicht, die Gelenkfunktion, die Flexibilität und vieles mehr. Zusätzlich zu seiner Funktion, den Körper aufrecht und beweglich zu halten, wird angenommen, dass der Lendenmuskel dir ermöglicht, sich mit dem gegenwärtigen Moment zu verbinden, besonders wenn er gestreckt ist und die Spannung vom Körper gelöst wird. [Quelle]

 

Yoga-der-LiebeDie Verbindung und höchste Form ist Tantra, spezielle Partnerübungen, die den Sex lustvoller und erfüllender gestalten können:

Fasten für 72 Stunden

fastenStudie zeigt: Wer sich bewußt ernährt, aktiv lebt, sich ausreichend bewegt und fit bleibt, hat auf jeden Fall mehr vom Leben!

Fasten für 72 Stunden könnte in der Lage sein das gesamte Immunsystem der Menschen zu regenerieren!

Eine kürzlich an der Universität von Südkalifornien durchgeführte Forschung hat herausgefunden, dass das Fasten für drei Tage unseren Körper komplett regenerieren und uns resistenter machen kann. Die Studie ist sicherlich ein wichtiger Durchbruch, wenn es um natürliche Wege zur Stärkung des Immunsystems geht.                    [Quelle und mehr]

Daneben kann dies einen gehörigen Nebeneffekt haben, wenn man gleichzeitig täglich mind. 8.000 Schritte tut. Der Blutzucker wird herunter gefahren, die Insulinausschüttung gehemmt und die Lipolyse gefördert. Natürlich auch unter Verzicht auf Tabak und Alkohol!

Probier es aus und Du wirst von dem positiven Effekt begeistert sein

Kurzschlaf – (Power Napping)

Der Begriff Powernapping (zu deutsch: Kraft-Nickerchen) hat inzwischen auch in Deutschland seinen festen Platz gefunden. Viele schwören darauf und auch die Wissenschaft empfiehlt es inzwischen uneingeschränkt.
Aber was bedeutet Kraft-Nickerchen genau und wie kann man den Kurzschlaf für sich nutzen?

Das traditionsreiche Nickerchen

Beim Kraft-Nickerchen handelt es sich um eine Art Mittagsschlaf, Kurzschlaf oder Tagesschlaf, wie er in vielen Kulturen seit langer Zeit zum Alltag gehört – man denke hierbei an die südländische Siesta. Auch unsere (Ur-)Großeltern hatten gegen ein kleines Nickerchen am Nachmittag nichts einzuwenden. Leider ist der kurze Erholungsschlaf in den Zeiten der Leistungsgesellschaft immer verpönter geworden – erst seit einigen Jahren ist er glücklicherweise wieder im Gespräch und seine exzellente Wirksamkeit auf den Organismus wissenschaftlich genauer untersucht worden.

Kraft-Nickerchen Bedeutung – Was bringt das Kraft-Nickerchen?

Die Liste der positiven Auswirkungen auf den Körper ist lang und wir können hier nur einen Auszug bieten, der dich aber mit Sicherheit überzeugen wird, es auch einmal zu versuchen.
Gehirn:
Die Leistungsfähigkeit wird gesteigert und unser Kurzzeitgedächtnis verbessert sich, indem wir unserem Gehirn die nötige Ruhepause geben Eindrücke zu speichern.
Allgemeines Wohlbefinden:
Die Konzentration von Stresshormonen im Blut sinkt, dafür wird mehr Serotonin und Dopamin werden ausgeschüttet, welche als Glückshormone bekannt sind. Man fühlt sich ausgeglichener und zufriedener.
Herz-Kreislauf-System:
Die Herzfrequenz sinkt, das Herz strengt sich also weniger an.
Wer Kraft-Nickerchen in seinen Alltag fest einbaut, hat laut einer griechischen Studie ein um 37% geringeres Risiko Herzerkrankungen zu entwickeln (getestet mit über 23.000 Probanden).
Gewicht:
Durch die belebende und entspannende Wirkung wird sogar vor Gewichtszunahme geschützt, da der Blutzuckerspiegel steigt. Deshalb haben müde und gestresste Menschen oft mehr Lust auf ungesundes Essen. Aber auch unabhängig von der Ernährung führt das „Stresshormon“ Cortisol dazu, dass mehr Fett im Körper gespeichert wird – der Körper bereitet sich automatisch auf Extremsituationen vor. Unseren Vorfahren konnte das das Leben retten, bei uns erhöht sich dagegen sogar das Diabetesrisiko.

Kraft-Nickerchen – die ideale Dauer & Zeitpunkt

Wann für uns ein guter Zeitpunkt für ein Kraft-Nickerchen ist, hängt sehr von dem eigenen Biorhythmus ab. Manch einer schläft gerne in den Vormittag hinein und legt sich erst nach Mitternacht ins Bett. In dem Fall wird man nicht unbedingt um 13 Uhr einen Mittagsschlaf brauchen, sondern vielleicht eher am späten Nachmittag. Er sollte jedoch nicht zu spät am Tag stattfinden, damit der Nachtschlaf nicht gestört wird!
Ganz wichtig: Der kurze Schlaf sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, im Idealfall nur 10 Minuten. Schlafen wir zu lange, fühlen wir uns nach dem aufwachen desorientiert und schlaftrunken. Dies liegt an den Schlafphasen, die wir durchlaufen. In einem kompletten Schlafzyklus, der ca. 90 Minuten dauert, durchlaufen wir alle Schlafphasen. Bei einem kurzen Tagesschlaf möchten wir aber gar nicht erst in die Tiefschlafphase fallen, da es sich aus ihr sehr schwer erwachen lässt.

Die Schlafphasen

Schlafphase 1: Einschlafphase
Dauert ca. 10 Minuten
Das Gehirn kommt zur Ruhe, Muskelspannung lässt nach
Schlafphase 2: Leichtschlaf
Dauert ca. 15 Minuten
Muskelspannung nimmt weiter ab, Wahrnehmung der Außenwelt nimmt ab
Schlafphase 3: Tiefschlaf
Dauert ca. 30 Minuten
Gehirnaktivität ist am niedrigsten, aufwachen ist in dieser Phase sehr schwer, dafür können hier Phänomene Schlafwandeln auftreten
Schlafphase 4: REM- Schlaf
Dauert ca. 20 bis 30 Minuten
REM = rapid eye movement (z. Dtsch. schnelle Augenbewegungen)
Schläfer hat sehr hohe Gehirnaktivität, sehr niedrige Muskelspannung

Kraft-Nickerchen Anleitung

Zuerst einmal ist es wichtig, sich klar zu machen, dass man dafür kein Bett braucht. Es reicht völlig aus, sich mit dem Kopf auf den Schreibtisch zu legen und die Augen gegen das Tageslicht abzuschirmen. Gegen störende Geräusche von außen kann man sich mit ruhiger Musik aus dem Kopfhörer ablenken.
Nun fällt es vielen Leuten natürlich nicht einfach sozusagen auf Knopfdruck abzuschalten.
Hier helfen Entspannungsmethoden wie zum Beispiel die progressive Muskelentspannung, bei der man nacheinander alle Körperteile anspannt und dann wieder los lässt.
Außerdem tritt, wenn man seinem Körper den Mittagsschlaf regelmäßig gönnt, eine Gewöhnung ein und es fällt einem immer leichter jeden Tag zur gleichen Zeit für eine kurze Erholungspause abzuschalten.

Überzeugt? Das Fazit zum Kraft-Nickerchen

Nachdem wir uns nun mit der unbestritten positiven Wirkung des Kraft-Nickerchens vertraut gemacht haben, eine Anleitung gezeigt haben und die ideale Dauer und den Zeitpunkt aufzeigten , besteht nur noch eine Frage: Traut man sich den Kurzschlaf in den Alltag einzubauen?
Viele Menschen werden sicherlich das Gefühl haben, dafür einfach keine Zeit zu haben. Aber dabei sollte man einerseits im Blick behalten, dass ein gesunder Körper und Geist mehr Leistung erbringen kann. Und andererseits sollten wir es uns einfach wert sein, Körper und Seele regelmäßig zur Ruhe kommen lassen. Wir haben uns das verdient!

[Quelle]