Volkskrankheiten durch „Wohlstand“

Als Volkskrankheit bezeichnet man die häufigsten Krankheiten einer Population … früher waren dies Infektionen – heute sind sie hausgemacht, deshalb nennt man sie auch Wohlstands- oder Zivilisationskrankheiten:
– zu viel Essen, zu wenig trinken, zu viel Ungesundes
– zu wenig Bewegung / aktive Erholung / Sport
– zu wenig Erholung gegen Stress …

Wohlstandskrankheiten

Ursachen und Folgen von Volkskrankheiten

Volkskrankheiten sind Krankheiten, von denen ein großer Anteil der Bevölkerung betroffen ist. Häufig sind sie auf eine gesundheitsschädliche Lebensweise mit Bewegungsmangel, Überernährung und Stress zurückzuführen. Die Bedeutung von Volkskrankheiten für das Gesundheitssystem ist immens: hohe Behandlungskosten, Lohnausgleich und Frühberentung müssen von der Solidargemeinschaft mitgetragen werden.

Die häufigsten Krankheiten in Deutschland

In Deutschland gilt Bluthochdruck als die häufigste Krankheit. Eine Auswertung der Barmer GEK für den Arztreport 2011 ergab, dass 25,7 Prozent der Deutschen an Bluthochdruck leiden. Die Ursachen sind in familiärer Veranlagung, Stress und Bewegungsmangel zu finden. Aber auch überhöhter Alkoholkonsum, Rauchen und hohes Alter begünstigen Bluthochdruck, der im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Daten des Statistischen Bundesamts belegen, dass diese Krankheiten mit 42 Prozent als häufigste Todesursache in Deutschland gelten.

Rückenleiden gehören zu den zweithäufigsten Krankheiten

Auf dem traurigen zweiten Platz der häufigsten Krankheiten in Deutschland befinden sich Rückenschmerzen. Die Auswertung der Barmer GEK ergab, dass 24,1 Prozent der Bürger an der Volkskrankheit Rückenschmerzen leiden. Mit der Folge, dass die deutschen Arbeitnehmer laut einer Erhebung der Techniker Krankenkasse im vergangenen Jahr durchschnittlich 13 Tage wegen Rückenschmerzen zu Hause blieben.

Auf dem dritten Platz: Störungen des Fettstoffwechsels

Störungen des Fettstoffwechsels mit den bekanntesten Ausprägungen Diabetes und Fettleibigkeit sind die dritthäufigste Volkskrankheit in Deutschland. Ganze 60 Prozent der Deutschen sind nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat übergewichtig. Ob es daran liegt, dass die Currywurst unser Lieblingsessen ist und wir durchschnittlich 30 kg Süßigkeiten pro Jahr kaufen?

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Was ist Glück? Was sind Glückshormone?

Ganz einfach:

Glück ist ein biochemischer Prozess, der uns das Leben erträglicher macht und uns Freude bei der Erfüllung unserer natürlichen Aufgabe:
– Fortpflanzung
– Nahrungsbeschaffung
– Aufzucht des Nachwuchses

Klingt nüchtern – ist es auch!

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https://www.evidero.de/welche-glueckshormone-gibt-es

Glück, wollen wir das nicht alle, immer jederzeit abrufbar, schnell herstellbar, ohne Zusatzstoffe, unkompliziert… Wenn es so einfach wäre, hätten viele Menschen mehr Freude im Leben.

Gibt es Möglichkeiten, sich selber glücklich zu stimmen, oder muss immer ein bestimmtes Ereignis eintreten, damit man dieses Gefühl erreicht? Das ist wohl bei jedem unterschiedlich, doch wenn man selber weiß, wie man sich glücklich machen kann, ist man vielen einen großen Schritt voraus.

Immer nach mehr zu streben, mehr besitzen zu wollen, mehr Reichtümer anzusammeln, immer mehr reisen zu wollen und so weiter, ist sicher keine Glücksstrategie.

Was bedeutet Glück?

Die meisten Menschen, die diesen Artikel lesen, kennen Glücksgefühle, die allerdings nicht permanent anhalten. Für manche bedeutet Glück

  • Zeit mit der Familie
  • spazieren gehen in der Natur
  • gesund sein
  • Urlaub zu haben
  • Sonnenuntergang
  • ein Abend mit guten Freunden
  • gemeinsames Lachen
  • Autofahren mit guter Musik
  • im See zu schwimmen
  • in wunderbare Seelen zu schauen

Diese Glückshormone gibt es

Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin – sechs der Botenstoffe, die bei uns Glücksgefühle hervorrufen.
(“Glückshormon” ist kein fachlich korrekter Begriff. Der Begriff wird lediglich populärwissenschaftlich gebraucht und eignet sich in diesem sehr gut zum Verständnis.)

1. Serotonin bringt uns in Balance

Serotonin ist an sehr vielen Prozessen maßgeblich beteiligt und somit eines der wichtigsten Glückshormone. Unter anderem wirkt sich Serotonin auf unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten und den emotionalen Zustand aus. Serotonin bringt außerdem unsere Neurotransmitter in Balance und sorgt damit für mehr Elan. Auf Dauer macht es uns stressresistenter und weniger ängstlich.

Wenn die Tage kürzer werden produziert unser Körper verstärkt Melatonin, denn dieses wird ausschließlich nachts produziert und fördert den Schlaf.

2. Dopamin lässt uns Glück empfinden

Dopamin ist der entscheidende Botenstoff für unsere Glücksempfindungen. Genau wie Serotonin brauchen wir Dopamin als Botenstoff. Im Frontallappen und Mittelhirn sorgt es dafür, dass Gefühle und Empfindungen weitergeleitet werden, steuert die Durchblutung der inneren Organe und leitet Impulse an die Muskeln weiter.
Die Kombination aus Serotonin und Dopamin sorgt für emotionale Stabilität und lässt uns neue Bewegungsabläufe lernen.

3. Endorphine machen uns robust

Endorphine braucht der Körper als körpereigenes Schmerzmittel. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie Opium und Morphin und können den Körper in eine Art Rauschzustand versetzen. Deshalb werden sie zum Beispiel bei Verletzungen ausgeschüttet. Außerdem können sie unser Hungergefühl und unsere allgemeine Stimmung regulieren. Sportlerinnen und Sportler bekommen die Wirkung von Endorphinen zu spüren, wenn die zweite Luft einsetzt. Das Gefühl der Erschöpfung wird gelindert und der Körper bekommt einen Energieschub.

4. Noradrenalin lässt uns Stresssituationen gut meistern

Diesen Botenstoff brauchen wir besonders in stressigen Zeiten. Im zentralen Nervensystem und in den Nebennieren wird es in Verbindung mit einem Enzym aus Dopamin hergestellt. Bei körperlichem und bei emotionalem Stress wird Noradrenalin ausgeschüttet und lässt uns konzentrierter, aufmerksamer und sogar motivierter sein. Nicht nur unsere Leistungsbereitschaft soll der Botenstoff positiv anregen, auch an unserer Fettverbrennung ist er maßgeblich beteiligt.

5. Oxytocin braucht der soziale Mensch

Oxytocin ist auch als das Kuschelhormon bekannt und daher in erster Linie für seine Auswirkungen auf das soziale Miteinander bekannt. Nicht nur soziale Kompetenzen und kognitive Empathie sollen gesteigert werden. Gefühle wie Angst und Stress werden reduziert und das allgemeine Wohlbefinden wird durch Oxytocin gesteigert.

Auch die Bindung zwischen Mutter und Kind soll es von Beginn an positiv beeinflussen. Es fördert das Auslösen der Wehen bei der Geburt und die Milchabgabe beim Stillen. Später fördert es das Vertrauen in andere Menschen.

6. Phenethylamin macht Bauchkribbeln

Nach starker körperlicher Anstrengung kann ein rauschähnlicher Zustand aufkommen, denn das Hormon Phenethylamin wird ausgeschüttet. Es ist für unsere Glücksempfinden und für unsere Lustempfindungen verantwortlich. Dieses Gefühl kennen auch Verliebte, denn es wird nicht nur durch körperliche Anstrengungen aktiviert. Folgen sind Bauchkribbeln, ein verstärktes Lustgefühl und Konzentrationsstörungen.

So kannst du schnell einige Glückshormone aktivieren

Sich bewusst machen, woran man Spaß hat, ist also das eine. Der zweite Schritt ist zu wissen, wie man aktiv Glückshormone freisetzt.

Beispielsweise braucht das Hormon Serotonin, das gerne auch das Gute-Laune-Hormon genannt wird, Licht. In der kalten Jahreszeit ist es also wichtig, dass man sich dem Tageslicht ausreichend aussetzt, etwa in Form von Spaziergängen. Sollte das nicht möglich sein, gibt es künstliche Möglichkeiten, etwa ein Lichtwecker.

Sport stellt für einen sportbegeisterten Menschen ohne Frage eine Form von Glück dar, für einen weniger bewegungsfreudigen Menschen im ersten Moment wohl nicht. Sicher ist jedoch, dass Endorphine durch sportliche Aktivitäten freigesetzt werden können.

In manchen Situationen reicht ein Spaziergang an der frischen Luft, an anderen Tagen spürt man erst die sportliche Belastung und im Anschluss die schmerzlindernde und stimulierende Wirkung der Endorphine.

Also viel Freude bei der Aktivierung deiner Hormone.

 

Placebo wirkt

hochinteressante Sendung im DLF … ich hörte sie während einer längeren Autofahrt

Zwei kleine bunte Pillen in der Innenhand eines Mannes (dpa / Daniel Reinhardt)

Heilsame Erwartungen in der Medizin

Es ist erwiesen: Placebos helfen. Warum haben sie dann noch immer nicht den Platz in der Schulmedizin, den sie verdienen? Placeboforscher plädieren dafür, den Effekt mit anerkannten Therapien zu kombinieren. Doch sie stoßen auch auf Widerstände.

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Offene Placebogabe reduziert Symptome bei Migräne oder Reizdarm

Ähnliche Nachweise gibt es inzwischen unter anderem bei Schmerzerkrankungen, Depressionen, Reizmagen, Schlafstörungen oder Bluthochdruck. Ein weiterer Durchbruch war dann, dass solche Effekte eben auch erzielt werden können, wenn eine Placebo-Gabe offen angekündigt wird.

Placeboeffekt in die Medizin einbinden

Winfried Rief ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Marburg. Wie Manfred Schedlowski gehört er zu den weltweit führenden Placeboforschern. Längst geht es ihm nicht mehr um die Bestätigung des Effekts. Als ich ihn frage, ob noch Zweifel bleiben, amüsiert er sich prächtig. „Natürlich bei mir nicht.“ Er lacht ausgiebig.

Rief hat längst ein neues Ziel: Er will den Placeboeffekt in die Medizin einbinden. Bei seinen Schlafstudien ersetzt er Zug um Zug die Medikamente durch Placebos und hofft darauf, dass diese die positive Vorerfahrung verlängern.

Placebos haben nachweisbare Wirkungen

Die Bilanz der Placeboforschung kann sich sehen lassen. Placebos haben körperlich nachweisbare Wirkungen. Und zwischen anerkannten Therapien und Scheineffekt existieren enge Wechselbeziehungen. Ist es dann aber nicht überholt, wenn die Schulmedizin sich streng von Verfahren wie Homöopathie und Bioresonanz abgrenzt? Winfried Rief, Manfred Schedlowski und Ulrike Bingel ziehen bei dieser Frage am gleichen Strang.

Ein umgekipptes Medikamentenfläschchen, aus dem Globuli rollen. (imago images / Arnulf Hettrich)

Allerdings auch:

Allein reicht der Placeboeffekt nicht, vor allem nicht bei schweren Erkrankungen

Vieles muss noch geklärt werden und die Placeboforscher wollen keine Erwartungen wecken, die sie am Ende nicht erfüllen können. Alleine reicht der Placeboeffekt kaum aus, vor allem nicht bei schweren Erkrankungen.  Aber die Forscher möchten ihm mehr Raum geben. Ganz nebenbei zeigen sie auch, wieviel Nocebo noch immer in der Schulmedizin steckt.

 

Das Bauchgehirn

Was die moderne Forschung derzeit über unseren Bauch heraus findet, ist erstaunlich – Erkenntnisse aus 5.000 Jahren Naturmedizin werden bestätigt!

Enterisches Nervensystem

Synonyme: ENS, intramurales System, enterales Nervensystem, Darmnervensystem, Eingeweidenervensystem, „Bauchgehirn“
Englisch: enteric nervous system

1 Definition

Das Enterische Nervensystem, das im Englischen auch treffend als „second brain“ oder „abdominal brain“ bezeichnet wird, ist ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen, das nahezu den gesamten Gastrointestinaltrakt durchzieht. Die Zahl der Neuronen entspricht etwa der des Rückenmarks.

2 Hintergrund

Das ENS hat einen starken Einfluss auf den Verdauungsprozess. Es reguliert unter anderem:

Die Hauptkomponenten des ENS sind zwei Nervengeflechte, die in die Darmwand eingebettet sind:

Daneben gibt es noch weitere kleinere Plexus des ENS direkt unterhalb der Serosa, innerhalb der Ringmuskulatur und in der Mukosa selbst. Die Nervenfasern kooperieren in der glatten Muskulatur mit funktionellen Synzytien (SIP-Synzytien), welche die Muskelaktivität durch Umgebungsinformationen modifizieren.

Das enterische Nervensystem wird durch den Parasympathikus (steigert Motilität und Sekretion) und den Sympathikus (senkt Motilität und Sekretion) beeinflusst.

Quelle: Doccheck

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ein neues Organ?

Haben Forscher wirklich ein neues Organ entdeckt?

„Forscher entdecken neues Organ“: Diese und ähnliche Meldungen machen derzeit im Netz die Runde. Was ist dran an den Schlagzeilen?

Das sogenannte Mesenterium verbindet den Darm mit der Bauchwand des Körpers

Das sogenannte Mesenterium verbindet den Darm mit der Bauchwand des Körpers

Neue Erkenntnisse – aber kein neu entdecktes Gewebe

Die Publikation, die derzeit für Schlagzeilen sorgt, ist bereits vor zwei Monaten im Fachblatt „The Lancet – Gastroenterology & Hepatology“ erschienen. In ihr beschreibt Professor J. Calvin Coffey von der „University of Limerick“ in Irland Form und Funktion des Mesenteriums. Das neue daran: Bislang ging man davon aus, dass sich das sogenannte Gekröse aus Einzelteilen zusammensetzt. Laut Coffey handelt es sich dabei aber um ein zusammenhängendes Gebilde.

„In unserer Studie erklären wir, dass es ein Organ in unserem Körper gibt, das bislang nicht als solches anerkannt wurde“, erklärt Coffey in einer Pressemitteilung zu der Studie. „Bislang galt es als fragmentiert und sehr komplex. Doch das Organ ist weit davon entfernt. Es ist schlicht eine durchgehende Struktur.“ Nach Auffassung des Forschers rechtfertigt das die Klassifizierung des Mesenteriums als Organ.

Quelle: STERN

Und die Forschung geht weiter … eines Tages können wir auch das „Bauchgefühl“ erklären

Die geballte Kraft im Apfel

In den letzten 20 Jahren überschlagen sich förmlich die neuen Erkenntnisse zur Bedeutung der Darmflora und wieder ist eine alte Volksweisheit bestätigt worden:

Gut für dem Darm: 100 Millionen Bakterien machen Apfel gesund

„An apple a day keeps the doctor away“ – dieser Spruch kommt wirklich nicht von ungefähr. Denn Äpfel enthalten nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe und beeinflussen die Verdauung positiv. Dass die Früchtchen noch viel mehr können, haben nun Forscher der Technischen Universität Graz bewiesen.

Laut ihrer Studie enthält ein typischer Apfel mehr als 100 Millionen Bakterien. Was sich zunächst eher eklig anhört, ist allerdings gut für uns: „Die Bakterien, Pilze und Viren in unserer Nahrung besiedeln vorübergehend unseren Darm“, erklärt Biologin Gabriele Berg, die die Studie mitbetreut hat. Einige dieser Mikroorganismen sind wichtig für die Aufrechterhaltung einer gesunden Darmflora. Denn: Je größer die Artenvielfalt der Bakterien im Darm, desto besser für die Gesundheit.

Darmbakterien unterstützen die Abwehrkräfte

Der Darm ist nicht nur ein Verdauungstrakt, sondern gleichzeitig das größte Immunorgan des Körpers. Das sogenannte Mikrobiom, wie die dort angesiedelte Bakteriengemeinschaft genannt wird, ist seit vielen Jahren Gegenstand intensiver Forschungen.

Es müssen also nicht Früchte, Beeren, Samen oder Pflanzenteile sein, die aus Übersee angekarrt werden … einheimische Produkte tun es auch und schädigen nicht so sehr die Umwelt – tragen sogar positiv zum Mikroklima bei.

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Ein Glückspilz, wer einen Streuobsthang in seiner Nähe hat

Entspannungstechniken

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Ich vermittele unterschiedliche Entspannungstechniken:

ein Überblick und kurze Anleitung mit dem Ziel, sich damit selbst zu beschäftigen

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Entspannen durch anspannen: Mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson kann es gelingen, auf körperlicher und seelischer Ebene wieder locker zu lassen

Anspannen – und locker lassen

Vor etwa hundert Jahren wurde die Methode vom US-Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Das Prinzip ist einfach: In kurzen Einheiten werden einzelne Muskelgruppen nacheinander von Kopf bis Fuß für einige Sekunden angespannt, danach lässt man locker und spürt dem gelösten Zustand nach. „Üblicherweise sollte die Anspannung zwischen fünf und zehn Sekunden, die Entspannungsphase zwischen 30 und 45 Sekunden dauern“, erklärt Dörte Petersen, Kursleiterin für Progressive Muskelentspannung an der Volkshochschule Kassel. Konkrete Übungen umfassen beispielsweise Fäuste ballen, das Zusammenkneifen der Augen, Schultern zu den Ohren ziehen, Bauch einziehen oder Zehen krümmen –  gefolgt vom jeweiligen Lockerlassen der ausgewählten Muskelregion.

Quelle: Apotheken Umschau

Autogenes Training

ist eine klassische Selbstentspannungsmethode, die hilft in stressigen Lebensphasen wieder zu mehr Ruhe zu gelangen. Viele Menschen nutzen Autogenes Training zum Einschlafen oder vorbeugend zur Psychohygiene. Lesen Sie hier, wie Autogenes Training funktioniert und wie Sie Ihren Körper damit positiv beeinflussen können.

Anwendungsgebiete für Autogenes Training

  • Stressabbau ankurbeln
  • Ängste überwinden
  • Schlafstörungen beseitigen
  • Schmerzen verringern
  • Kreativität fördern
  • Konzentrationsfähigkeit verbessern
  • Selbstwertgefühl steigern

Autogenes Training: Entspannung durch Einbildung

Autogenes Training ist seit vielen Jahren ein von den Krankenkassen anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren. Es basiert auf der Erkenntnis, dass Körper und Psyche eines Menschen immer abhängig voneinander agieren und reagieren. Das heißt, mit dem Geist lässt sich der Körper steuern und umgekehrt.

Damit das funktioniert, ist es notwendig den Körper in eine Art Trance zu versetzen. Diese ist nicht so tief wie bei der Hypnose, ermöglicht aber, das Unterbewusstsein zu aktivieren. Man fokussiert sich dazu gedanklich auf eine bestimmte Körperreaktion und diese tritt dann tatsächlich ein.

Wenn die reine Idee eine Körperfunktion auslöst, bezeichnen Wissenschaftler das als Carpenter-Effekt oder Ideoplasie. So erzeugt die bloße Vorstellung einer Bewegung zum Beispiel einen messbaren elektrischen Strom in den Muskeln.

Quelle: Netdoktor

 

Masturbation für die Seele

Masturbation hilft beim Einschlafen. 😴 Wenn du mal wieder nicht schlafen kannst, dann leg einfach mal selbst Hand an oder hol dir ein Spielzeug dazu, dann kommt der Schlaf ganz von alleine.

Quelle Facebook

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(FB hat dieses Foto gesperrt und der Beitrag führte zu einer 24-h Sperre …)

Was für eine verklemmte Aufregung über diesen Beitrag in den Medien… Gesundheit kommt von keinem Gott oder der Chemie. Sie kommt durch gesunde und ausreichende Bewegung und Sport, durch gesunde und massvolle Ernährung, ausreichend Schlaf, aktive Erholung und eben auch durch guten Sex! Daran glaube ich und das vermittle ich.

Yoni Zehlendorf

Tantra – was ist es wirklich?

Tantra findet seinen Ursprung bereits im 2. Jahrhundert. In voller Ausprägung liegen die Lehren jedoch erst ab dem siebten und achten Jahrhundert vor.

Viele Menschen glauben, das Tantra ausschließlich eine Sexpraktik aus der indischen Lehre beschreibt. Oder dass man Tantra mit dem Kamasutra gleichsetzen kann. Das ist aber nicht richtig. Tantra ist mehr als nur eine Liebeskunst. Es ist eine Lehre, die philosophische und religiöse Aspekte beinhaltet und die die Verbindung von Körper, Geist und Seele anstrebt

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Tantra ist ein aus dem Sanskrit, der ältesten in Indien gesprochenen Sprache, stammender Begriff, der übersetzt so viel heißt wie „Gewebe“ oder „Gefüge“. Damit wird die Verknüpfung von weltlichen und spirituellen Aspekten gemeint, das Zusammenführen des männlichen und weiblichen Prinzips. Deshalb spielt auch die Sexualität im Tantra eine wichtige Rolle. Sie dient als Mittel zur Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis.

Sexualität im Tantra

Die Sexualität wird im Tantra als eine hohe, göttliche Kraft angesehen und als solche verehrt. Sexualität soll das menschliche Potential entfalten und das Bewusstsein erweitern. Beim sexuellen Tantra geht es aber in erster Linie nicht um das Ausprobieren ausgefallener Sexstellungen oder außergewöhnlicher Praktiken. Sex im Tantra basiert auf einer inneren Geisteshaltung als Mittel zur Bewusstseinserweiterung und ist ein Hilfsmittel, um in einen Zustand von Extase zu gelangen. Die sexuelle Vereinigung im Tantra sollte lange dauern, um der Erweiterung des Bewusstseins Raum und Zeit zu geben. Die Erektionen, besonders die des Mannes, sollten deswegen so lange wie möglich gehalten werden und der Samenerguss so lange wie möglich hinausgezögert oder sogar ganz vermieden werden. Im Tantra bewegt sich der Mann deswegen weniger als die Frau. Generell werden Stellungen bevorzugt, in denen das Paar lange verharren kann.

Quelle: Freundin

Die Penetration ist die höchste Form des Tantra – davor sollte man gegenseitig sich erkunden.

Wenn es dann soweit ist, dann ist für die Frau die Schwierigkeit, sich auf ihre Seele zu konzentrieren, um ihre Lust frei zu lassen. Für den Mann, er muss sich zurück halten, um nicht zu früh zu beenden. Das Ziel des Mannes sollte sein, erst nach dem Orgasmus der Frau zu beenden.

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Schluß mit schweißtreibenden Trainings – Endlich! 😂😆🤣

Weniger anstrengend: Erster E-Hometrainer kommt in den Handel

Köln (dpo) – Nach dem Hype um E-Bikes und E-Tretroller zieht nun auch die Fitnessbranche nach: Ab sofort gibt es im Handel auch E-Heimtrainer, die über einen Elektromotor verfügen, der immer dann einspringt, wenn es droht anstrengend zu werden.
„Das Prinzip ist ähnlich wie beim Pedelec“, heißt es in einer Präsentation des E-Heimtrainer-Herstellers E-Xercise. „Man muss zwar noch selbst treten, aber der Elektromotor greift unterstützend ein und gibt zusätzliche Schubkraft. Insbesondere in den schwereren Stufen, die Steigungen simulieren. Man hat quasi immer das Gefühl, bergab zu radeln.“
Eine weitere Besonderheit: Nach jeder Trainingseinheit muss der Akku des E-Heimtrainers wieder aufgeladen werden.
Zielgruppe des E-Hometrainers sind Senioren und unfitte Menschen, denen die Benutzung eines herkömmlichen Heimtrainers zu mühsam ist. Annemarie L. (64), die den E-Hometrainer auf der Messe testen durfte ist begeistert. „Auch in meinem Alter kann ich damit lange und ausdauernd radeln, ohne jemals auch nur im Geringsten ins Schwitzen zu geraten. Damit habe ich endlich wieder Spaß am Training. Sogar in der höchsten Stufe. Da hätte ich sonst nicht mal eine Pedalumdrehung geschafft.“
Experten warnen allerdings davor, dass es mit E-Heimtrainern zu schweren Unfällen kommen könnte. „Wenn es so einfach geht, verlieren die Menschen das Gefühl für ihre Geschwindigkeit“, erklärt Sven Weber vom Technischen Überwachungsverein (TÜV). Er empfiehlt daher, während des Trainings unbedingt immer einen Helm zu tragen.
E-Heimtrainer kosten verglichen mit herkömmlichen Heimtrainern etwa das Zehnfache (ab 3000 Euro).

Quelle: Der Postillon